Fachangestellte für Bäderbetriebe

 

 

 

 

 

 

 

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Fachangestellte für Bäderbetriebe beaufsichtigen und kontrollieren den Badebetrieb. Sie betreuen Badegäste und erteilen Schwimmunterricht. Ferner überwachen sie technische Betriebsfunktionen und Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. Darüber hinaus pflegen und warten sie Einrichtungen und Gebäude der jeweiligen Badeanlage sowie deren Freiflächen und Grünanlagen. Um die Hygienehilfsparameter einzuhalten und die erforderte Wasserqualität zu erreichen, sieht die DIN 19643 verschiedene Verfahrenskombitationen zur Wasseraufbereitung im schwimmbad vor. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören die Erledigung von Verwaltungsarbeiten und die Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Arbeitsplatz ist in den verschiedensten Arten von Badeeinrichtungen: in Frei-, Hallen-, See- und Strandbädern, in Kurbädern oder medizinischen Badeeinrichtungen von Krankenhäusern und Rehabilitationsstätten.

 

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ist keinem Berufsfeld zugeordnet.

Dieser "Monoberuf" wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten im öffentlichen Dienst bzw. bei kommerziellen Betreibern ausgebildet.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Bei besonders guten Leistungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer von 6 Monaten möglich.

Die Vergütung während der Ausbildung:

Die Auszubildenden erhalten von den Unternehmen eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe tarifvertraglich festgelegt wird und in Niedersachen zur Zeit (Stand 8/18) beträgt. Bei den privaten Bäderbetreibern gibt es Abweichungen zu den genannten Beträgen.

1.Ausbildungsjahr:   968 Euro

2.Ausbildungsjahr: 1018 Euro

3.Ausbildungsjahr: 1068 Euro

Bäderbetrieb: Das Fach Bäderbetrieb beinhaltet die Bereiche Kommunikation, Lerntechnik, Öffentlichkeitsarbeit, Rechtskunde, Rechtsformen von Bädern, Verwaltungswesen, Marketing, Personalplanung und Betriebsorganisation.

Bädertechnik: Das Fach Bädertechnik beinhaltet die Bereiche Technischer Arbeitsschutz und Unfallverhütung, Wasserchemie, Beckenwasseraufbereitung, Regelungstechnik, Bäderbau, Reinigung, Hygiene, Heizungstechnik und naturwissentschaftliche Grundlagen sowie Materialkunde verschiedener Baustoffe.

Schwimmlehre: Das Fach Schwimmen beinhaltet die Bereiche Schwimmtechniken, Schwimmunterricht, Trainingslehre, Springen, Tauchen, Wettkampflehre sowie Sport- und Spielarrangement,

Rettungslehre:Das Fach Rettungslehre beinhaltet Wasserrettung, Erste Hilfe, Herz Lungen Wiederbelebung, praxisnahe Rettungsübungen, Schleppen sowie Kleiderschwimmen.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Menüpunkten wie zum Beispiel die mögliche Unterbringung der Auszubildenden im Schülerwohnheim (siehe: Wir über uns) in Zeven.

 

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