Was Ex- Schüler Coolheute
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 Auszüge aus Interviewsvon Schülern des 11. Jahrgangs (Frühjahr 2010)

 

 

 

 

 

 

 

 Merle: Welche Leistungskurse hattest du belegt?

Anja A. (Name geändert): Ähm, Mathe, BVWL, Deutsch und Rechnungswesen.

Merle: Was hast du gemacht; nachdem du dein Abitur hattest? Hast du eine Ausbildung oder ein Studium begonnen? Und wie sah deine weitere berufliche Karriere aus?

Anja A.: Ich habe eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten gemacht. Danach habe ich erstmal ein halbes Jahr gearbeitet und mich dann als Finanzanwärterin beim Finanzamt beworben. Die Ausbildung wurde von einem Studium begleitet. Joa, und jetzt bin ich Diplom Finanzwirt.

Merle: Hast du heute noch Kontakt zu ehemaligen Schulkollegen / Schulkolleginnen?

Anja A.: Hmm. (leichtes Achselzucken) Eigentlich nicht. Den einen oder anderen trifft man dann mal auf dem Weihnachtsmarkt hier und da wieder, aber so richtiger Kontakt besteht nicht (schüttelt den Kopf).

Merle: Nun, das war’s dann auch schon. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!

 Michael: Also gut, dann fange ich gleich mit dem ersten Teil an, mit der Zeit in der Schule. Im Allgemeinen, wie empfanden Sie die Schule?

Boris T. (Name geändert): Also, ich kann mich noch an den Anfang erinnern, wo alles noch so groß war. Die Schule war für uns alle neu, da hat es gedauert, bis man sich zurechtgefunden hat. Ich kann mich noch erinnern, dass das 13. Schuljahr ziemlich schnell zu Ende ging. Im ganzen denke ich positiv an die Schule zurück. […]

Michael: Und sind Sie eigentlich gerne zur Schule gegangen?

Boris T. (leicht grinsend, lehnt sich nach hinten): Wie ihr vielleicht wisst, gehen eigentlich nur wenige Schüler richtig gerne zur Schule. Aber irgendwie freut man sich auf die ganzen Leute, die man so alle nicht auf einmal treffen kann. Das kann ich von mir sagen. Und ein bisschen lernen will man ja natürlich auch.

Eike: Ja, das stimmt. […]

Michael: Kommen wir zur nächsten Frage: Was hat Ihnen gefallen an der Schule und was nicht so sehr?

Boris T.: Hmm, dies ist eine schwierige Frage. Was mir gefallen hat, waren die Klassen, in die ich gegangen bin. Die Leute waren freundlich. Auch im Allgemeinen waren die Schüler eigentlich freundlich. Was mir nicht so sehr gefallen hat… (Boris T. wirkt nachdenklich).  Vielleicht, dass die Lehrer ein bisschen weniger persönlich waren. Ich weiß noch, als in der elften Klasse war. Da haben die Lehrer ziemlich lange gebraucht, bis sie sich einen Namen gemerkt haben. Aber im Nachhinein sehe ich, es ist ziemlich schwer, jedes Jahr aufs Neue so viele Namen zu erlernen und diese nicht zu vertauschen.

Michael: Ja, bei uns ist das manchmal auch noch so. […] Warum haben Sie eigentlich diese Schule besucht?

Boris T.: (zuerst nachdenklich, dann mit einem Lächeln): Naja, in erster Linie um mein Abitur zu machen, oder was sagt ihr dazu? Ich meine, das ist ja der Sinn dieser Schulform. Wenn ich dieses nicht gewollt hätte, wäre ich da, glaube ich, falsch gewesen. Außerdem wollte ich studieren, und so dann vielleicht einen guten Beruf bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Daniela: Mit welchem Gefühl haben Sie die Schule verlassen?

Claudia E. (Name geändert): Ehrlich gesagt war ich ziemlich erleichtert. Nach dem ganzen Büffeln für das Abitur fällt einem ein Stein vom Herzen, dass man es endlich geschafft hat. (Leichtes Lächeln auf den Lippen. Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck)

Friederike: Wie war es für Sie, das erste Mal arbeiten zu gehen?

Claudia E.: Natürlich war ich sehr aufgeregt. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Alles war neu für mich. Doch schon bei dem Vorstellungsgespräch habe ich einen positiven Eindruck wahrnehmen können. (Unterstützt Ihre Aussage nickend) Man hat mich mit offenen Armen empfangen. (Leichtes Lachen erklingt)

Daniela: Wie fühlten Sie sich dabei, mehr auf sich allein gestellt zu sein?

Claudia E.: (kurzes Zögern bis zur Antwort) Ich fühlte mich erwachsen. Mir wurde klar, was mich nun erwartet. Ich verdiente mein eigenes Geld. Ich musste lernen, es gut einzuplanen und zu verwalten. Die Dinge waren alle sehr neu und aufregend für mich. (Stolzer Gesichtsausdruck)

 Kevin: Was hat deine Schulausbildung für den Beruf gebracht, in deinem Fall für das Studium?

Chris J. (Name geändert):Es hat sehr viel gebracht, da ich auf dem Wirtschaftsgymnasium war und jetzt Wirtschaft studiere. Diese Grundlagen die ich jetzt habe, hätte ich niemals auf dem St. Viti. erlernen können, also hat es auf jeden Fall sehr viel gebracht.

Sebastian: Was willst du in der Zukunft erreichen? In Bezug auf Familie, Arbeit und Wohnort?

Chris J.: (schmunzelt) Familienplanung ist erst mal nach ganz hinten gestellt, zuerst konzentriere ich mich jetzt ganz auf die Bachelorarbeit und danach wollte ich wahrscheinlich noch den Master. Arbeiten würde ich dann gerne in einem großen Unternehmen mit möglichst guten Aufstiegschancen.

Der Wohnort ist mir eigentlich relativ egal, solange ich nicht zu weit von Freunden, Familie und der Arbeitsstelle wohne ist alles okay, also Ausland käme für mich eher nicht in Frage.

Stefan: Würdest du den gleichen Weg noch mal einschlagen?

Chris J.: (wirkt nachdenklich) Ja, also so wie es bisher gelaufen ist, ist doch alles sehr gut. Ich habe mein Abitur in der Tasche und einen Studienplatz, jetzt fehlt nur noch ein geeigneter Arbeitsplatz.

 

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Wir wünschen euch weiter alles gute!

 

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